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Fragen und Antworten zu „Gesunde Idee“

Allgemein

Mit einer Grätzel-Initiative können Privatpersonen eine gemeinnützige und nicht gewinnorientierte „Gesunde Idee“ umsetzen. 
Zum Beispiel im Bezirk (Grätzel, Park, Nachbarschaft, Straße usw.) oder in einer Organisation (Kindergarten, Schule usw.). 
Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG unterstützt dabei mit bis zu 300 Euro. 

Bitte beachten Sie die Bedingungen für den Bezirk, den Kindergarten, die Schule oder das Projekt „Jugendgesundheitskonferenz“.

Mit einer Kooperations-Initiative können Organisationen wie Vereine, Unternehmen und Einrichtungen eine gemeinnützige und nicht gewinnorientierte „Gesunde Idee“ umsetzen. 
Zum Beispiel im Bezirk (Grätzel, Park, Straße usw.) oder in einer Organisation (Kindergarten, Schule usw.). 
Wichtig dabei ist:  Die „Gesunde Idee“ muss über den Kernauftrag der Einrichtung hinausgehen. 
Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG unterstützt dabei mit bis zu 3.000 Euro.

Bitte beachten Sie die Bedingungen für den Bezirk, den Kindergarten, die Schule oder das Projekt „Jugendgesundheitskonferenz“.

Gemeinnützig bedeutet, dass die „Gesunde Idee“ der Allgemeinheit oder einer großen Gruppe von Menschen hilft.

Nicht gewinnorientiert heißt, dass das Geld ausschließlich für die Umsetzung der „Gesunden Idee“ und nicht für den persönlichen Profit verwendet wird.

Sie gehen mit uns, der Wiener Gesundheitsförderung – WiG, eine Kooperation ein. Wir arbeiten also zusammen.

Tipp: Es kann sinnvoll sein, dass Sie mit anderen Einrichtungen zusammenarbeiten.  
Zum Beispiel, wenn Sie mehr Teilnehmer*innen mit ähnlichen Voraussetzungen erreichen wollen. 
Sie müssen aber nicht mit anderen Einrichtungen zusammenarbeiten. 

Nein, eine Mitfinanzierung oder ein Sponsoring durch andere Partner*innen ist nicht möglich.

Wir fördern Aktivitäten, die zu einer gesünderen Lebensweise beitragen. 
„Gesunde Ideen“ zu den Themen Ernährung, Bewegung und seelische Gesundheit sind willkommen!

Schauen Sie sich unsere Ideen-Sammlung an und holen Sie sich dort Anregungen. 

Wir schauen uns jede „Gesunde Idee“ einzeln an. Wir raten Ihnen deshalb, vorab die Idee gemeinsam mit uns zu besprechen. Mehr dazu unter “Ablauf einer Förderung”. 

Hier nur ein paar Beispiele:

Wir fördern:

  • Sachkosten, zum Beispiel für den Kauf von Materialien
  • Honorare von Trainer*innen, zum Beispiel für die Durchführung von Workshops
  • Kauf von Lebensmitteln, zum Beispiel für eine „Gesunde Jause“
  • Miete für Räumlichkeiten


Was wir nicht fördern:

  • Honorare von Antragsteller*innen oder Mitarbeiter*innen der Organisation
  • Betriebsinterne Ausgaben, zum Beispiel Kopierkosten, Personalkosten, Betriebskosten

Grätzel-Initiativen werden mit maximal 300 Euro unterstützt.
Kooperations-Initiativen können maximal 3.000 Euro bekommen.

Einreichen

Jede in Wien lebende oder arbeitende Person kann einreichen. 

Wir unterscheiden zwischen:

Grätzel-Initiative: 
Zwei Privatpersonen reichen die Idee ein. 
Wenn eine Person noch nicht 14 Jahre alt ist, muss eine erwachsene Person mit beantragen.
Bei der Antragstellung muss man die private Adresse und das private Konto angeben.

Kooperations-Initiative: 
Es können Vereine, Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen wie Jugendeinrichtungen, Schulen, Kindergärten, Senior*innen-Einrichtungen usw. einreichen.

Bitte beachten Sie die Bedingungen für den Bezirk, den Kindergarten, die Schule oder das Projekt „Jugendgesundheitskonferenz“.

Bevor Sie die „Gesunde Idee“ einreichen, lesen Sie sich die Orientierungsfragen durch. 

Danach nehmen Sie mit unserem WiG-Aktionsbüro Kontakt auf, um Ihre „Gesunde Idee“ gemeinsam zu besprechen. 

Tel. +43 1 4000-76999
E-Mail: gesunde.ideesymbolwig.orpunktat 

Bei der Grätzel-Initiative erfolgt die Einreichung gemeinsam mit dem WiG-Aktionsbüro. 

Für die Kooperations-Initiative gilt: 

Bevor Sie eine Kooperations-Initiative einreichen:

Danach reichen Sie die „Gesunde Idee“ im Online-Projektraum ein: projektraum.wig.or.at

Wenn Sie Unterstützung bei der Einreichung benötigen, nehmen Sie Kontakt mit dem WiG-Aktionsbüro auf. 

„Gesunde Ideen“ können das ganze Jahr über eingereicht werden. 
Es gibt keine Fristen. Ausnahme: Einreichungen im Rahmen einer Jugendgesundheitskonferenz

Grätzel-Initiative

  • Elektronisch eingebrachter Antrag, der von beiden Antragsteller*innen unterschrieben ist


Kooperations-Initiative

  • Elektronisch eingereichter und von Antragsteller*in und zeichnungsberechtigten Personen unterschriebener Antrag.
  • Aktueller Vereinsregisterauszug, Firmenbuchauszug oder Auszug aus dem Wiener Stiftungs- und Fondsregister.
  • Aktuelle Vereinsregisterauszüge können Sie hier abfragen: https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/zvn/public/Registerauszug
  • Ausgefülltes Kalkulationsblatt

Ablauf

Wir unterstützen und begleiten Sie vom Anfang bis zum Ende.

Grätzel-Initiative

1. Information und Beratung 


2. Grätzel-Initiative einreichen

  • Sie müssen einen Antrag stellen, um eine Förderung zu erhalten.
    Bitte kontaktieren Sie das WiG-Aktionsbüro, wir unterstützen Sie dabei. 


3. Zusage abwarten

  • Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG überprüft den Antrag und entscheidet über Zusage oder Ablehnung.
  • Wenn Sie eine Zusage bekommen, wird die Fördersumme von maximal 300 Euro auf das angegebene Privatkonto überwiesen. 
    Außerdem bekommen Sie per Post eine Wimpelkette.


4. Grätzel-Initiative vorbereiten und umsetzen 

  • Haben Sie Drucksorten geplant (zum Beispiel Einladungen, Flyer, Plakate)?
    Dann bringen Sie bitte das übermittelte Logo der Wiener Gesundheitsförderung – WiG darauf an.
  • Hängen Sie die Wimpelkette während der Umsetzung Ihrer „Gesunden Idee“ gut sichtbar auf.
    Machen Sie 3 bis 4 Fotos bei der Umsetzung. Diese Fotos brauchen wir als Nachweis.
  • Dürfen die Fotos zusätzlich von der Wiener Gesundheitsförderung – WiG für Presse- und (Online)-Medienarbeit verwendet und veröffentlicht werden? Dann holen Sie bitte die Zustimmung der abgebildeten Personen bzw. der Erziehungsberechtigten ein. Wir stellen Ihnen dafür eine Einverständniserklärung zur Verfügung.


5. Grätzel-Initiative abschließen

  • Geben Sie einen Kurzbericht und Fotos inklusive Einverständniserklärungen und Copyright-Angaben bei der Wiener Gesundheitsförderung – WiG ab.
  • Im Anschluss erhalten Sie ein Abschluss-Schreiben von uns.
    Darin steht, dass die Fördermittel zweckgemäß verwendet worden sind.
    Die Grätzel-Initiative ist damit abgeschlossen.


Kooperations-Initiative

1. Information und Beratung


2. Kooperations-Initiative einreichen

  • Lesen Sie bitte auch die Richtlinien für Förderungen von Kooperations-Initiativen, bevor Sie eine Kooperations-Initiative einreichen.
  • Den Antrag können Sie elektronisch im Online-Projektraum einreichen.
    Bitte laden Sie folgende Dokumente ausgefüllt hoch:
    • Antrag, von Antragsteller*in und zeichnungsberechtigten Personen unterschriebener Antrag. Die zeichnungsberechtigten Personen finden Sie im Vereinsregister- oder Firmenbuchauszug oder Auszug aus dem Wiener Stiftungs- und Fondsregister.
    • Aktueller Vereinsregister- oder Firmenbuchauszug oder Auszug aus dem Wiener Stiftungs- und Fondsregister
    • Ausgefülltes Kalkulationsblatt.


3. Zusage abwarten 

  • Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG überprüft den Antrag und entscheidet über Zusage oder Ablehnung.
  • Wenn Sie eine Zusage bekommen, erhalten Sie damit auch alle wichtigen Informationen zur Umsetzung und Abrechnung Ihrer Kooperations-Initiative.


4. Kooperations-Initiative vorbereiten und umsetzen

  • Haben Sie Drucksorten geplant (zum Beispiel Einladungen, Flyer, Plakate)? 
    Dann bringen Sie bitte das übermittelte Logo der Wiener Gesundheitsförderung – WiG darauf an.
  • Hängen Sie die Wimpelkette während der Umsetzung Ihrer „Gesunden Idee“ gut sichtbar auf.
    Machen Sie 3 bis 4 Fotos bei der Umsetzung. Diese Fotos brauchen wir als Nachweis.
  • Dürfen die Fotos zusätzlich von der Wiener Gesundheitsförderung – WiG für Presse- und (Online)-Medienarbeit verwendet und veröffentlicht werden? Dann holen Sie bitte die Zustimmung der abgebildeten Personen bzw. der Erziehungsberechtigten ein. Wir stellen Ihnen dafür eine Einverständniserklärung zur Verfügung.
  • Sammeln Sie die Originalrechnungen und bewahren Sie sie auf.


5. Kooperations-Initiative abschließen


6. Abrechnung

  • Schicken Sie die Rechnungsbelege im Original sowie Kopien der Kontoauszüge und Überweisungsbelege per Post an die Wiener Gesundheitsförderung – WiG.
  • Adresse: Wiener Gesundheitsförderung – WiG, z. H. Mag.a Michaela Weisgram, Treustraße 35 – 43, Stiege 6/1. Stock, 1200 Wien
  • Betreff: Projektnummer und Projekttitel
  • Bargeldrechnungen können wir nur in begründeten Ausnahmefällen annehmen. Dafür ist die Vorlage eines Auszugs aus dem Kassabuch erforderlich!
  • Die Informationen zur Abrechnung finden Sie auch im Schreiben, das die WiG bei einer Zusage per E-Mail an die Antragssteller*innen senden.


7. Die Auszahlung erfolgt erst nach der Prüfung und Freigabe durch die Wiener Gesundheitsförderung – WiG.

Wie muss ich mir die Zeit einteilen?

Von der Einreichung bis zur Zu- oder Absage dauert es:

  • Bei einer Grätzel-Initiative etwa 4 Wochen
  •  
  • Bei einer Kooperations-Initiative etwa 8 Wochen, da die Vorbereitung hier meist etwas länger braucht

Sobald alle Unterlagen vollständig und richtig eingereicht sind, bekommen Sie innerhalb von etwa 4 Wochen eine Rückmeldung. Erst nach der Zusage können Sie mit der Umsetzung Ihrer „Gesunden Idee“ starten.

Grätzel-Initiative
Sie erhalten die Fördersumme nach Zusage Ihrer „Gesunden Idee“. 

Kooperations-Initiative
Die Kosten müssen von Ihnen vorfinanziert werden. 
Sie erhalten die Förderung nach Freigabe des Endberichts und Genehmigung der Abrechnung.

Bedingungen für Bezirk, Kindergarten, Schule, Jugendgesundheitskonferenz

Die „Gesunde Idee“ soll die Gesundheit im Bezirk oder einem Grätzel im Bezirk fördern.

Zum Beispiel dadurch: 

  • Beitrag zu einer gesünderen Lebensweise oder zu gesünderen Lebensbedingungen
  • Gemeinschaftsaktionen zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen
  • Aktivierung von Bewohner*innen oder Akteur*innen
  • Breite Beteiligungsmöglichkeiten für Bewohner*innen oder Akteur*innen
  • Einladung zur Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen
  • Ansprechen neuer Personengruppen 

Schauen Sie sich unsere Ideen-Sammlung an und holen Sie sich Anregungen. 

Diese Fördermöglichkeit ist Teil des Programms „Gesunde Bezirke“.

Allgemeines

  • Die „Gesunde Idee“ muss direkt oder indirekt (zum Beispiel durch die Mitarbeiter*innen) den Kindern zugutekommen.
  • Die Kosten dürfen nicht für Standardmaterialien eines Kindergartens ausgegeben werden, zum Beispiel Sandkiste, Weichboden.
     
  • Grätzel-Initiativen (früher MINI)
  • können von Mitarbeiter*innen, Eltern und BAfEP-Schüler*innen sowie Lehrpersonal eingereicht werden. 
    Bei der Antragstellung müssen Sie die private Adresse und das private Konto angeben.
     
  • Kooperations-Initiativen (früher MAXI)
  • werden gemeinsam mit der (Träger-)Organisation und einer Ansprechperson am Standort eingereicht. 
    Hierzu zählen auch BAfEPs.
  • Die Sachkosten dürfen nicht mehr als zwei Drittel der Gesamtkosten betragen.

Diese Fördermöglichkeit ist Teil des Projekts „Netzwerk Gesund im Wiener Kindergarten“.

Ja, unter folgenden Bedingungen:

  • Eine Schule kann einmalig innerhalb von drei Jahren zwei Kooperations-Initiativen einreichen.
  • Die Umsetzung muss außerhalb der Schule stattfinden (zum Beispiel  Grätzel, Park, Straße usw.). Bitte beachten Sie die Bedingungen für den Bezirk.

oder: 

Eine Schule hat am Projekt „Jugendgesundheitskonferenz teilgenommen. Dann kann sie bis spätestens zwei Jahre nach der Veranstaltung „Jugendgesundheitskonferenz“ bis zur Ausschöpfung des Projektbudgets eine Grätzel- bzw. Kooperations-Initiative einreichen. 

Ja, die gibt es. 
Schauen Sie dazu auf die Möglichkeiten im Rahmen vom „Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schule (WieNGS)“ und„Gesunde Angebote für Schulen!“.

Am Projekt beteiligte Personen (v.a. Jugendliche, Lehrer*innen, Jugendarbeiter*innen) und Einrichtungen (v.a. Schulen und Jugendeinrichtungen) können bis spätestens zwei Jahre nach der Veranstaltung „Jugendgesundheitskonferenz“ bis zur Ausschöpfung des Projektbudgets Grätzel- bzw. Kooperations-Initiative einreichen. 

Eine Öffnung der Einrichtungen zum regionalen Setting (Bezirk, Grätzel) kann von Vorteil sein, ist hier aber kein Muss.