Jugendgesundheitskonferenzen im Rahmen der Vorsorgemittel

Die Bundesgesundheitsagentur stellt, wie bereits in den Jahren 2015 und 2016, erneut Vorsorgemittel zum Thema „Gesundheitliche Chancengerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen“ zur Verfügung. Der Schwerpunkt auf Maßnahmen, welche die Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen stärken, wird bis zum Jahr 2021 fortgesetzt.

Als Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung der Stadt Wien setzt die Wiener Gesundheitsförderung daher bis zum Jahr 2021 insgesamt 20 weitere Jugendgesundheitskonferenzen in 14 Bezirken um: Innere Stadt, Landstraße, Wieden, Neubau, Josefstadt, Alsergrund, Simmering, Meidling, Hietzing, Penzing, Hernals, Währing, Döbling und Liesing.

Auf Grundlage der Erfahrungen der vergangenen Projektphase wurde das Projekt nun weiterentwickelt.

 

So laufen die Jugendgesundheitskonferenzen ab

Die Jugendgesundheitskonferenzen sind Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt einer vorangegangenen mehrmonatigen Auseinandersetzung von Jugendlichen mit dem Thema Gesundheit. Mädchen und Burschen im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren präsentieren während der Konferenz ihre Ideen und selbst entwickelten Produkte. Jugendlichen legen dabei ihre Sicht der Dinge zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden dar.

Ziele der Jugendgesundheitskonferenzen sind unter anderem die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Jugendlichen sowie die Sensibilisierung für und Auseinandersetzung mit ihrer Gesundheit.

Hier geht's zum Video über die Jugendgesundheitskonferenz!

Mehr Informationen zum Projektablauf erhalten Sie hier:
Arbeitsunterlage "Jugendgesundheitskonferenzen - Infomappe für mehr Gesundheitskompetenz"!

 

Das sind die Neuerungen

  • Neu in dieser Periode der Jugendgesundheitskonferenzen sind die sogenannten „Impulsworkshops“. Dabei haben Jugendliche die Möglichkeit, sich mit GesundheitsexpertInnen zu den Themen Gesundheit und Wohlfühlen auseinanderzusetzen Gibt es von Seiten der Jugendlichen Interesse an einzelnen spezifischen (Gesundheits-)-Themen, können zusätzlich thematische Workshops gebucht werden.
  • Nach der Umsetzung der Jugendgesundheitskonferenz reflektieren LehrerInnen und JugendarbeiterInnen gemeinsam mit den Jugendlichen, wie sie die Jugendgesundheitskonferenz und den Prozess davor erlebt haben und welche Ideen von den Jugendlichen weiterverfolgt werden möchten.
  • Auch für MultiplikatorInnen der beteiligten Einrichtungen gibt es ein neues Angebot: am Projekt beteiligte DirektorInnen, LehrerInnen, LeiterInnen von Jugendeinrichtungen, JugendarbeiterInnen etc. sind eingeladen, ein Methodenseminar zum Thema „Gesundheitskompetenz in der Arbeit mit Jugendlichen“ zu besuchen.

 

Die Erfolgsfaktoren der Jugendgesundheitskonferenz

  • Jugendliche aus dem Bezirk entwickeln ihre Ideen und Produkte gemeinsam und mit ihren LehrerInnen sowie JugendarbeiterInnen.
  • Um Ideen und Konzepte zu realisieren, braucht es manchmal auch (politische) EntscheidungsträgerInnen. Daher sind zum Beispiel die BezirksvorsteherInnen unmittelbar in die jeweilige Jugendgesundheitskonferenz ihres Bezirks eingebunden.
    Auch die Teilnahme von JugendbezirksrätInnen, Jugendbeauftragten, DirektorInnen oder BezirksschulinspektorInnen ist wichtig und erwünscht.
  • Während des gesamten Prozesses erwartet die LehrerInnen und JugendarbeiterInnen der teilnehmenden Einrichtungen ein umfassendes Begleit- und Unterstützungsangebot durch die erfahrenen KooperationspartnerInnen der Wiener Gesundheitsförderung. Dieses beinhaltet z. B. ein Budget für Sachkosten, Coachingeinheiten und umfassende Arbeitsmaterialien.

 

Kontakt: Katrin Friesenbichler, BA MA
Telefon: (+43 1) 4000-76948
E-Mail: katrin.friesenbichler@wig.or.at

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