Jugendgesundheitskonferenzen im Rahmen der Vorsorgemittel

Die Bundesgesundheitsagentur stellte für die Jahre 2015 und 2016 Vorsorgemittel zur Verfügung. Als Schwerpunkt der Mittelverwendung wurde das Thema „Gesundheitliche Chancengerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen“, und insbesondere die Stärkung der Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen festgelegt. Als Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung der Stadt Wien setzte die Wiener Gesundheitsförderung in diesen beiden Jahren gemeinsam mit dem "Institut für Frauen- und Männergesundheit/FEM" und "queraum. kultur- und sozialforschung." Jugendgesundheitskonferenzen in 12 Wiener Bezirken um. Das Projekt basiert auf einer Weiterentwicklung des Best-Practice-Modells „Jugendgesundheitskonferenz“, welches erstmals 2012 in Margareten im Rahmen des Programms  „Gesunde Bezirke“ sehr erfolgreich umgesetzt werden konnte.

So laufen die Jugendgesundheitskonferenzen ab

Die Jugendgesundheitskonferenzen sind Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt einer vorangegangenen mehrmonatigen Auseinandersetzung von Jugendlichen mit dem Thema Gesundheit.
Mädchen und Burschen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren präsentieren in der Konferenz allen interessierten Erwachsenen ihre Ideen und selbst generierten Produkte. Wichtig dabei ist, dass die Jugendlichen ihre Sicht der Dinge zum Thema Gesundheit & Wohlbefinden darlegen können und Spaß daran haben, sich damit auseinanderzusetzen. Ziele der Jugendgesundheitskonferenzen sind unter anderem die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Jugendlichen und die Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit.

Hier geht's zum Video über die Jugendgesundheitskonferenz!

 

Im Vorfeld können sich Schulen und Jugendeinrichtungen nach umfassender Information im jeweiligen Bezirk für eine Teilnahme entscheiden. Danach setzen LehrerInnen und JugendbetreuerInnen mit den Mädchen und Burschen gemeinsam Workshops zur Entwicklung von Ideen und Produkten zum Thema Gesundheit um. Gleichzeitig planen und koordinieren sie während regelmäßiger Treffen die öffentliche Veranstaltung – die Jugendgesundheitskonferenz.

Hier geht's zur Arbeitsunterlage "Jugendgesundheitskonferenzen - Infomappe für mehr Gesundheitskompetenz"!

 

Die Erfolgsfaktoren

  • Jugendliche aus dem Bezirk entwickeln ihre Ideen und Produkte gemeinsam und mit ihnen bestens vertrauten Bezugspersonen – ihren LehrerInnen und JugendbetreuerInnen.

  • Um Ideen und Konzepte zu realisieren, braucht es manchmal auch (politische) EntscheidungsträgerInnen. Daher sind zum
    Beispiel die BezirksvorsteherInnen unmittelbar in die jeweilige Jugendgesundheitskonferenz ihres Bezirks eingebunden.
    Ebenso ist die Teilnahme von JugendbezirksrätInnen, Jugendbeauftragten, DirektorInnen oder BezirksschulinspektorInnen
    wichtig und wünschenswert.

  • Während des gesamten Prozesses werden die TeilnehmerInnen durch das "Institut für Frauen- und Männergesundheitszentrum/FEM" und "queraum.kultur- und sozialforschung." bestmöglich begleitet.

  • Entstehen während der Workshops umfangreichere Ideen und Konzepte, die einen besonderen Wert für die Gesundheit der Jugendlichen darstellen, unterstützt die Wiener Gesundheitsförderung die Umsetzung solcher Ideen. Dies funktioniert ähnlich wie bei den Grätzel- und Kooperationsinitiativen im Rahmen des Programms "Gesunde Bezirke".

 

 

Kontakt:
Mag.a Petra Zykan, MPH
Telefon: 01-4000-76976
Email: petra.zykan@wig.or.at

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