Die Stadt Wien hat mit Jahresbeginn 2009 auf Initiative der Stadträtin für Gesundheit und Soziales Die Arbeit der Wiener Gesundheitsförderung basiert auf einem umfassenden Verständnis von Gesundheit als bio-psycho-sozialem Wohlbefinden, wobei Gesundheit nicht als statischer Zustand, sondern als ein in Bewegung befindlicher Prozess verstanden wird. Im Sinne der Ottawa-Charta der WHO-Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 1986 ist es Ziel der Gesundheitsförderung, Menschen zu befähigen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen und auf die Herausforderungen der Umgebung positiv zu reagieren: „Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl der Einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. verändern können. Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“
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Projekte aus dem Wiener Programm für Frauengesundheit
KooperationspartnerInnen
Mehr zur Wiener Gesundheitsförderung In der Umsetzung bedeutet dies für die Wiener Gesundheitsförderung, über unterschiedlichste Angebote, Programme und Projekte im Rahmen ihrer Schwerpunkte „Gesunder Lebensstil“, „Gesunde Lebenswelt“ und „Seelische Gesundheit“ einerseits gesundes Verhalten zu fördern und andererseits gemeinsam mit den Frauen, Männern, Kindern, Jugendlichen, SeniorInnen, ArbeitnehmerInnen, PatientInnen, etc. in ihren Lebenswelten (Settings) gesundheitsorientierte Veränderungen herbei zu führen. Im Zentrum steht also der regionale Settingansatz – der Gesunde Bezirk, das Gesunde Grätzel. Wichtige organisatorische Settings sind Gesunder Kindergarten, Gesunde Schule, Gesunder Betrieb, Gesunde Freizeiteinrichtung, Gesundes Krankenhaus, Gesunde SeniorInneneinrichtung etc.. Dabei orientiert sich die Wiener Gesundheitsförderung grundsätzlich an einem ressourcenorientierten, salutogenen Ansatz: Im Zentrum steht nicht krankheitsorientiertes Denken und damit das Vermeiden von Krankheit, sondern gesundheitsorientiertes Denken und damit die Frage, wie Verhaltensweisen und Verhältnisse gesundheitsförderlicher gestaltet werden können. Neben der Umsetzung der Gesundheitsförderungsaktivitäten in der Stadt hat die Wiener Gesundheitsförderung auch die Aufgabe, die vielfältigen Player im Feld zu koordinieren und zu vernetzen, um in Wien eine blühende Gesundheitsförderungslandschaft wachsen zu lassen. Im Sinne der Ottawa Charta wird die Wiener Gesundheitsförderung auch Lobbying und Networking betreiben, um zu einer stärkeren Beachtung der gesundheitlichen Sichtweise in allen Lebens- und Politikbereichen beizutragen. Die Wiener Gesundheitsförderung fängt auf hohem Niveau an: Sie baut auf den Erfahrungen jener MitarbeiterInnen auf, die bisher in der Stadt im Bereich der Gesundheitsförderung tätig waren – im Magistrat der Stadt Wien und im Fonds Soziales Wien – und ihre Kompetenzen nun in der Wiener Gesundheitsförderung einbringen. Als Team werden sie einerseits bestehende Projekte weiterführen, andererseits neue Projekte und Programme entwickeln und Prozesse initiieren und gemeinsam an der Umsetzung des Mission Statements der Wiener Gesundheitsförderung arbeiten:
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