Workshopkonzept

Die „und action. Zeig was dich bewegt!“-Workshops sensibilisieren Jugendliche für den Zusammenhang zwischen (seelischem) Wohlbefinden und eigener Lebenswelt. Sie erwerben Kompetenzen zum bewussten Umgang mit den Themen Gesundheit und Medien. Um den Burschen und Mädchen einen niederschwelligen und ganz persönlichen Zugang zu ermöglichen, produzieren sie im Verlauf der gemeinsamen Arbeit einen Kurzfilm über (Gesundheits-)Themen, die ihnen selbst wichtig sind. Dabei werden die Jugendlichen in allen Phasen der Annäherung an ihre Themen, ihres Nachdenkens und Reflektierens und natürlich der Filmproduktion begleitet.

Die Jugendlichen profitieren von diesem Zugang in verschiedener Hinsicht:
  • Ihr Selbstbewusstsein wird durch die praktische Arbeit am Medium Film gefestigt und gestärkt.
  • Sie nehmen dabei ihre Fähigkeiten und Stärken als wertvolle Ressourcen wahr.
  • Sie eignen sich Gesundheits- und Medienkompetenzen auf spielerische, kreative und niederschwellige Weise an.
  • Sie erwerben im Prozess der Filmproduktion organisatorische, technische und gestalterische Kompetenzen.
  • Filmarbeit ist in hohem Maße Teamarbeit. Die Jugendlichen lernen, eine aktive Rolle in einer Gruppe einzunehmen, Probleme auszuhandeln und gemeinsam etwas zu erarbeiten.
  • Sie entdecken das Medium Film als Ausdrucksmittel für die eigenen Erfahrungen und ihre ganz persönliche Lebenswelt.
Wie funktioniert und action. Zeig, was Dich bewegt?

Die Workshops sind in fünf Phasen gegliedert:

Kennenlernen und Einstieg ins Thema: Die TeilnehmerInnen lernen einander und die TrainerInnen kennen und setzen sich gemeinsam damit auseinander, was ihre Gesundheit beeinflusst. Erste Ideen für Themen werden gesammelt.

Grundlagen der Filmgestaltung und Ideenfindung: Bei einer kurzen Übungsproduktion werden die TeilnehmerInnen mit den wichtigsten Schritten am Weg zum eigenen Film vertraut gemacht. Aufbauend darauf wird gemeinsam überlegt, welche der Ideen am geeignetsten erscheinen.   

Start der Dreharbeiten, Zwischenergebnisse und Reflexion wichtiger Themen: Zu den ausgewählten Filmideen entstehen nun Storyboards und der eigentliche Dreh kann beginnen. Beim Sichten des ersten Materials können die behandelten Themen weiter reflektiert werden.

Fertig drehen und Material sichten: Nun werden die fehlenden Szenen gesammelt und die Filme fertig gedreht. Im Anschluss wird das entstandene Material gesichtet, damit am nächsten Tag der Schnitt starten kann.

Postproduktion, Reflexion und Präsentation: Nachdem die Filme geschnitten und gegebenenfalls mit Musik unterlegt sind, sehen die TeilnehmerInnen zum ersten Mal das Endprodukt der letzten Tage: Ihre eigenen Filme sind fertig. So können die aufgegriffenen Themen und deren Umsetzung noch einmal tiefergehender besprochen werden. Den Abschluss kann eine Filmpräsentation im kleinen Rahmen, bei der die TeilnehmerInnen Würdigung für ihre Arbeit erfahren bilden.

Zum ausführlichen Workshopkonzept geht es hier.

Suche

Aktuelles aus der WiG›

Neue Projekte, Angebote und Veranstaltungen ...