Preis der Menschlichkeit 2018

Der Preis der Menschlichkeit wird alle zwei Jahre für besonderen ehrenamtlichen Einsatz im Rahmen der Messe „JedeR für JedeN“ verliehen. Heuer gab es 26 Nominierungen aus Einrichtungen des Wiener Sozialwesens. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgte durch eine unabhängige Jury. Überreicht wurden die drei gleichwertigen Preise am Sonntag, 25. November 2018, von Gemeinderat Ernst Holzmann und Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, im Wiener Rathaus. Alle Auszeichnungen sind gleichwertig, die PreisträgerInnen wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Die PreisträgerInnen 2018 (alphabetisch)

Oswald Föllerer wurde vom Fonds Soziales Wien für sein außerordentliches Engagement für Menschen mit Lernschwierigkeiten vorgeschlagen. Der alleinerziehende Vater von zwei Söhnen arbeitet im Selbstvertretungs-Zentrum Wien und ist Obmann von Vienna People First – einem unabhängigen Verein zur Selbstvertretung von Menschen mit einer Lernbehinderung. Er beschäftigt sich mit Politik sowie den Rechten und Pflichten von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Durch sein Engagement und die Mitarbeit in vielen politischen Arbeitsgruppen sowie Vereinen hat er schon viel für Menschen mit Lernschwierigkeiten bewirkt. So war er maßgeblich an der Verbesserung des Chancengleichheitsgesetzes (§37) und dem Aufbau des Selbstvertretungs-Zentrums Wien beteiligt.

Edith Popp, nominiert vom Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, ist seit beeindruckenden 35 Jahren ehrenamtlich im Haus Schmelz tätig. Trotz ihrer eigenen körperlichen Beeinträchtigung ist sie für andere Menschen da. Sie fährt täglich ins Haus Schmelz und erledigt Besorgungen für die BewohnerInnen. Sie hilft bei der Organisation der monatlichen Geburtstagsfeiern, sie fotografiert und unterhält die BewohnerInnen. Mit ihrem beispiellosen Engagement ist sie allen im Haus ein Vorbild an Menschlichkeit und Bescheidenheit. Und sie hat viele Freundschaften mit BewohnerInnen geknüpft.

Gertrude Steinkellner und Dr. Jörg Iro sind seit zwölf Jahren als musikalisches Duo für Menschen mit Demenz tätig. Sie gestalten in verschiedenen Bereichen der Caritals Socialis Singrunden mit den BewohnerInnen oder Tageszentrumsgästen, begleiten Feiern und besuchen eine Dame sogar regelmäßig in ihrem Zuhause. Die beiden spenden mit Wienerliedern Demenz-Erkrankten Augenblicke der Lebensfreude und Zufriedenheit – durch Mitsingen, Mitklatschen oder Zuhören. Dabei bringen sie viel Gespür, Flexibilität und Wissen im Umgang mit der Erkrankung mit und geben ihr Wissen auch an angehende DemenzbegleiterInnen weiter. Für dieses Engagement wurden die beiden von der Caritas Socialis für den Preis der Menschlichkeit vorgeschlagen.

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