Get2Gether - Generationen gemeinsam aktiv

Die Lebenswelten von Jung und Alt sind oft weit voneinander entfernt. Die verschiedenen Generationen treffen sich im Wesentlichen innerhalb und kaum außerhalb von Familien. Ältere Menschen erleben aber den Kontakt mit Kindern und Jugendlichen als anregend und aktivierend. Und intergenerative Kontakte im Kindes- und Jugendalter können soziale Entwicklungen enorm fördern. Gerade alltagsnahe Begegnungen helfen, Ängste, Unsicherheiten, Vorurteile und Klischees auf beiden Seiten abzubauen und ermöglichen, dass beide Generationen Erfahrungen miteinander machen

Gelegenheit dazu bot das generationenübergreifende Gesundheitsförderungsprojekt Get2Gether im 7. und 15. Bezirk. Es zeigte: Im Miteinander über Altersgrenzen hinweg entsteht ein Mehrwert für beide Seiten.

Das Projekt Get2Gether …
  • brachte Jugendliche und ältere Menschen zu gemeinsamen Aktivitäten zusammen und ermöglichte ihnen dadurch, positive Erfahrungen miteinander zu machen.
  • lud die jungen und älteren Menschen ein, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam Aktivitäten zu entwickeln.
  • ermöglichte, gemeinsam kreativ zu sein, zu spielen, Bewegung zu machen, sich im Park zu treffen, zu kochen, zu tanzen, zu singen, zu gärtnern, Feste zu feiern, sich auszutauschen und vieles mehr.
  • vernetzte Jugend- und SeniorInneneinrichtungen.
  • beteiligte DirektorInnen, Lehrkräfte und Betreuungspersonen dieser Einrichtungen mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen.
Instant Aging

Für Schulen und Jugendeinrichtungen in den beiden Bezirken bot Get2Gether „Instant Aging“-Aktivitäten (in Schuleinrichtungen oder im öffentlichen Raum) an. „Instant Aging“ ist eine Möglichkeit, sich durch Alterssimulation in ältere Menschen hineinversetzen zu können. Dazu wurden mehrere Stationen angeboten, in denen Einschränkungen des Sehvermögens, der Mobilität und des Hörvermögens beim Erledigen bestimmter Aufgaben erlebt werden konnten. Darüber hinaus fand 2018 ein Generationentanzprojekt statt. Weiters wurde mit Zeitzeugen aus dem 2. Weltkrieg sowie mit Dr. Bernhard Weingartner und seinem Physikmobil zusammengearbeitet.

Projektlaufzeit: September 2015 bis August 2018

Get2Gether wurde von den Wiener Sozialdiensten umgesetzt und von der Wiener Gesundheitsförderung sowie dem Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Wichtige KooperationspartnerInnen im Rahmen des Projekts waren:

  • die Bezirksvorstehungen im 7. und 15. Bezirk
  • Pensionistenwohnhäuser, SeniorInnenklubs, SeniorInnentreffpunkte und das Aktive Zentrum Amerlinghaus
  • Schulen u. a. das GRG7 in der Kandlgasse und die PTS im Zentrum (7. Bezirk) sowie das GRG15 Auf der Schmelz und die KMS Kauergasse (15. Bezirk)
  • in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit die Vereine Zeit!Raum, JUVIVO und Multikulturelles Netzwerk
  • andere Jugendeinrichtungen wie spacelab_girls, flash Mädchencafé, …
  • das FAIR-PLAY-TEAM 15
  • die Nachbarschaftszentren 7 und 15
  • die Gebietsbetreuungen und wohnpartner in beiden Bezirken.


Video mit Eindrücken zum Projekt

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