Gesund älter werden in Wien

„Gesund älter werden in Wien“ wird in neun Wiener Bezirken (3., 4., 7., 9., 11., 12., 14., 17., und 23.) umgesetzt und richtet sich an nicht mehr erwerbstätige Frauen und Männer im Alter von etwa 60 bis 75 Jahren. Vor allem Menschen, die bisher durch Angebote und Einrichtungen der Stadt schlecht erreicht werden konnten, will das Projekt ansprechen.

Grätzel-Cafés schließen - nicht ganz

Die Aktivitäten, die sich direkt an Seniorinnen und Senioren richten, gehen mit Ende Juli 2019 weitgehend zu Ende. Wir bedanken uns bei den großartigen TeilnehmerInnen und KooperationspartnerInnen, die „Gesund älter werden in Wien“ ermöglicht haben.

Der Kooperationspartner Pensionistenklubs der Stadt Wien setzt das Angebot der Grätzel-Cafés im 4. Bezirk fort

14-tägig ab 4. September 2019 von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Ort: KWP-Pensionistenklub Favoritenstraße 18, 1040 Wien

Information unter: 01 – 50 234 04 139

Hier geht es zu den Terminen.

Ihre Ideen sind gefragt!

Noch bis Jahresende werden ältere Wienerinnen und Wiener selbst sowie andere Einrichtungen im Bezirk unter dem Motto "Ihre gesunde Idee für den Bezirk!" dabei unterstützt, eigene gesundheitsfördernde Aktivitäten umzusetzen. Sowohl inhaltlich als auch in Form von Initiativenförderungen.

Gesundheitsförderung durch Mitbestimmung

Mitbestimmung wurde bei „Gesund älter werden in Wien“ groß geschrieben. Wesentlich war, was Seniorinnen und Senioren im Bezirk gut gefällt, welche Wege sie nutzen und was sie gern mit anderen Gleichgesinnten im Bezirk anpacken möchten. Das wurde über Stadtteilbegehungen und Gruppendiskussionen erhoben, die auch die Gelegenheit boten, Gleichaltrige aus dem Bezirk kennenzulernen. Auf dieser Grundlage wurden vom Projektteam, gemeinsam mit Seniorinnen sowie Senioren aus dem Bezirk, gesundheitsfördernde Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Treffpunkte auch für schmale Geldbörsen

Die regelmäßigen Grätzel-Cafés stellen wichtige Drehscheiben dar. Diese Treffpunkte in den Nachbarschaftszentren - und später auch in anderen SeniorInnen-Einrichtungen - bieten älteren Menschen die Möglichkeit …

  • sich in einem konsumfreien Raum zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.
  • sich über verschiedenste Themen auszutauschen und Informationen weiterzugeben.
  • sich gegenseitig zu unterstützen.
  • sich ein interessenbezogenes Netzwerk beispielsweise für sportliche und kulturelle Aktivitäten aufzubauen.
  • Beratung zu sozialen Fragen in Anspruch zu nehmen.
  • Anschluss an bestehende Angebote zu finden.
Impressionen aus dem Projekt "Gesund älter werden in Wien"
Landesgesundheitsförderungsfonds

„Gesund älter werden in Wien“ wird zwischen November 2017 und Jänner 2020 von der Wiener Gesundheitsförderung umgesetzt und aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds finanziert. Dieser wurde von der Sozialversicherung und der Stadt Wien im Zuge der Gesundheitsreform eingerichtet.

Für die Umsetzung der Maßnahmen ist die Projektgemeinschaft „Gesund älter werden in Wien“, bestehend aus Wiener Sozialdiensten, Wiener Hilfswerks-Nachbarschaftszentren, queraum.kultur- und sozialforschung und Universität Wien, verantwortlich. Das Projekt wird von der FH Campus Wien, Department Pflegewissenschaften, evaluiert.

Nähere Informationen im Folder „Gesund älter werden in Wien“.

Kontakt

Mag.a Ursula Hübel
Projektleiterin

Telefon: (+43 1) 4000-76972
E-Mail: ursula.huebel@wig.or.at

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