Die Jugendgesundheitskonferenz

Das Wiener Modell für partizipative Jugendgesundheitsförderung

Ein Projekt der Wiener Gesundheitsförderung, umgesetzt im Rahmen des Programms "Gesunde Bezirke".


Zielgruppe

  • Mädchen und Burschen von 12 bis 19 Jahren
  • MultiplikatorInnen aus jugendspezifischen Einrichtungen im Bezirk

 

Die „Jugendgesundheitskonferenz“ wendet sich an jüngere (12 bis 15 Jahre) und ältere (16 bis 19 Jahre) Jugendliche gleichermaßen. Bei der Ansprache und Auswahl der kooperierenden Einrichtungen wird ein besonderes Augenmerk auf die Einbindung von vulnerablen sozio-ökonomisch benachteiligten Mädchen und Burschen gelegt. 

Die Jugendgesundheitskonferenz ist als partizipativer Prozess mit einem abschließenden Event gedacht. Die Jugendlichen können dabei Themen, Gesundheitsaktivitäten sowie -projekte, die für sie relevant sind selbst auswählen, gemeinsam kreativ bearbeiten und im Anschluss umsetzen. Der Höhepunkt der Jugendgesundheitskonferenz ist eine große und bunte Jugendgesundheitskonferenz.

Die Mädchen und Burschen agieren dabei als GastgeberInnen und VermittlerInnen zu anderen Jugendlichen und gestalten mit ihren Aktivitäten und Projekten die Konferenz. Bei der Veranstaltung haben darüber hinaus auch Einrichtungen aus dem Bezirk bzw. der Stadt die Möglichkeit, ihre Angebote zu präsentieren. Durch Corona musste das Konzept angepasst werden und die Umsetzung erfolgt in virtuellen Jugendgesundheitskonferenz-Wochen bzw. virtuellen Abstimmungs- und Workshop-Formaten.

Der gesamte Prozess ist geprägt von Selbstwirksamkeit, Empowerment und Ressourcenorientierung der Mädchen und Burschen. Die KooperationspartnerInnen aus den Einrichtungen werden bei ihrer Arbeit mit den Jugendlichen laufend vom Umsetzungsteam unterstützt (z.B. mit Impuls-Workshops, thematischen Workshops, Coachings, uvm).

Viele thematische Aspekte können auch im Alltag der Einrichtungen verankert werden – und damit eine nachhaltige Wirkung entfalten. Das Angebot der Grätzel- und Kooperationsinitiativen im Rahmen der Jugendgesundheitskonferenz ist eine Möglichkeit, eigene Themen weiterzuführen und damit längerfristig wirken zu lassen (weitere Informationen unter www.gesunde-idee.at).

Nutzen für teilnehmende Einrichtungen

  • Jugendliche werden für das Thema Gesundheit sensibilisiert und dazu aktiviert, sich eigenverantwortlich für ihr Wohlbefinden einzusetzen.
  • Das Umsetzungsteam bietet inhaltliche und methodische Unterstützung bei der Arbeit mit den Jugendlichen in Form von Workshops und Coachings.
  • Die KooperationspartnerInnen (PädagogInnen, Jugend- und SozialarbeiterInnen etc.) verzeichnen einen deutlichen Kompetenzgewinn zum Thema Gesundheitsförderung. Sie entwickeln im Prozess einen positiven, umfassenden und dynamischen Gesundheitsbegriff
  • Heikle Themen, die in der Arbeit mit Jugendlichen auftauchen können (z.B. gutes Miteinander/ Mobbing, Sucht und Genuss), können im Rahmen der Jugendgesundheitskonferenz gesondert von ExpertInnen bearbeitet werden.
  • Teilnehmende Einrichtungen können sich mit VertreterInnen anderer Einrichtungen im Bezirk austauschen und mit interessanten AkteurInnen vernetzen.

 

Rückblick

JGK Floridsdorf, die virtuell im Herbst 2020 umgesetzt wurde:

 

Kontakt queraum. kultur- und sozialforschung
Elisabeth Mayr, MA
E-Mail: mayr@queraum.org
Telefon: 01/ 958 09 11 und 0699/ 819 343 77

Kontakt Wiener Gesundheitsförderung
Mag.a Monika Bader-Wehinger, MPH
E-Mail: monika.bader-wehinger@wig.or.at

 

 

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