Frucht macht Schule

Das Wiener Schulfruchtprogramm

„Zugreifen, bitte!“ heißt es seit Februar 2015 für alle Schülerinnen und Schüler an rund 300 offen und halbtägig geführten Pflichtschulen der Stadt Wien. Unter dem Motto „Frucht macht Schule“ werden wöchentlich Obst und Gemüse direkt in die Schulen geliefert.

Rund 108.000 Fruchtkisten für 83.000 Schülerinnen und Schüler sowie 800 durchgeführte Workshops, Verkostungen und Exkursionen: Das ist die erfreuliche Bilanz zu einem Jahr Wiener Schulfruchtprogramm. Und Grund genug für eine dauerhafte Fortsetzung der Obst- und Gemüseaktion.

Ziel ist es, den Kindern möglichst früh die Bedeutung von gesunden und regionalen Lebensmitteln näher zu bringen, mehr Wissen über ihre Herkunft zu vermitteln und – nicht zuletzt – bei ihnen die Freude am Genuss von Obst und Gemüse zu wecken. Und das in einem Alter, in dem die Essgewohnheiten nachhaltig geprägt werden.

Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Früchte möglichst aus der Region stammen. Dafür zeichnet der Landesverband Wien der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen verantwortlich.

Mehr als eine Verteil-Aktion

Verteilen und gemeinsam essen ist gut. Noch besser ist es aber, wenn sich die Kinder und Jugendlichen darüber hinaus gemeinsam mit dem Thema Essen beschäftigen. Deshalb wird seit Beginn der Verteilung der Früchte zusätzlich eine Reihe von pädagogischen Maßnahmen angeboten.

Ein entsprechendes Paket bestehend aus Workshops, Verkostungen und Exkursionen, Aktionen mit SchülerInnenbeteiligung sowie Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen wurde von der Wiener Gesundheitsförderung, in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung und moderne Ernährung (AGmE) sowie der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE), ausgearbeitet und begleitet das Projekt auch zukünftig. Die einzelnen Angebote sind an die jeweiligen Ziel- sowie Altersgruppen angepasst und berücksichtigen besonders die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien.

Neu ist, dass die SchülerInnen ab sofort auch die Möglichkeit haben, bei einer „Supermarkt-Rallye“ praxisnah zu erfahren, worauf es beim Lebensmitteleinkauf ankommt. Außerdem werden an den Schulen gezielt Elterninformationsstände angeboten. Dabei werden Eltern bzw. Erziehungsberechtigte auf das Programm aufmerksam gemacht und erhalten wertvolle Informationen rund um das Thema gesunde Ernährung.

Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms "Schlaue Früchtchen".

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