connect. Psychosoziale Gesundheit von jungen Flüchtlingen.

Das Thema Flucht beschäftigt ganz Europa und es sind besonders viele junge Menschen, die Schutz suchen; so auch in Wien. Gerade für sie ist es wichtig, die Basis für eine Zukunft in ihrer neuen Heimat zu schaffen.

Deshalb hat das Projekt „connect. Psychosoziale Gesundheit von jungen Flüchtlingen“ zum Ziel, Kinder und Jugendliche, die allein flüchten mussten und in Bundesbetreuungsstellen untergebracht sind, aber auch Familien dabei zu unterstützen. Vor allem geht es darum, sie besser in den Bezirk und das Grätzel einzubinden oder bei der aktiven Teilnahme an Integrationsmaßnahmen zu unterstützen.

So kann ihre seelische Gesundheit gezielt stabilisiert und gefördert werden. Nicht zuletzt werden dadurch auch Einrichtungen der Flüchtlingshilfe entlastet. Die jungen Menschen „kommen richtig in Wien an“ und erlangen soziale Beziehungen außerhalb des Fluchtkontexts: Ein stückweit Normalität.

In Einrichtungen der Flüchtlingshilfe wird dafür Kinderbetreuung durch geschulte FreizeitpädagogInnen angeboten, um Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung passend zu betreuen und die Familien zu entlasten. Darüber hinaus gibt es ein PatInnen-Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen erhalten Schulungen und kontinuierliche Betreuung. Im Rahmen dieses Projektes werden Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen, die Aktivitäten für Flüchtlinge oder Ressourcen anbieten, vernetzt. Außerdem werden diese Angebote einzelnen Einrichtungen der Flüchtlingshilfe gezielt zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wird von 1.4.2016 bis 31.12.2018 umgesetzt und von der Wiener Gesundheitsförderung und dem Fonds Gesundes Österreich gefördert.

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