Woche der Selbsthilfe 2010

Von 17. bis 21. Mai 2010 stand das Thema "Selbsthilfe" im Mittelpunkt

Gemeinsam neue Kraft schöpfen: Bei der "Woche der Selbsthilfe" konnten sich die Gruppen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Von Alzheimer und Krebserkrankungen über Dialyse bis hin zu Ängsten: In Wien gibt es bislang rund 260 verschiedene Selbsthilfegruppen. Etwa zwei Drittel davon zu körperlichen Beschwerden, das restliche Drittel fällt in den psychosozialen Bereich. Bei den regelmäßigen Treffen erzählt man von den eigenen Gedanken, Ängsten und Erfahrungen. Die TeilnehmerInnen haben dasselbe Problem, können sich somit gut in die Lage anderer hineinversetzen und einander gegenseitig aufbauen. Viele berichten über eine Verbesserung ihres seelischen und körperlichen Zustands.

Großes Interesse

Das Feedback der WienerInnen war hervorragend. Die Angebote und Aktionen der Selbsthilfe-Unterstützungsstelle SUS Wien in der Wiener Gesundheitsförderung wurden stark nachgefragt. Großen Zulauf fanden auch die Wanderausstellung "Selbsthilfe - (m)eine Chance" und das "Open House" der Selbsthilfegruppen. Weiters kamen rund 3.500 BesucherInnen zum "Tag der Selbsthilfe" ins Rathaus. Vor Ort waren VertreterInnen der Gruppen ebenso wie ExpertInnen aus Medizin bzw. dem Gesundheits- und Sozialbereich. Sie standen bei freiem Eintritt für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Auch VertreterInnen der Selbsthilfegruppen tauschten sich untereinander aus - Plattform dafür war die 1. Wiener Selbsthilfe-Konferenz. Rund 150 TeilnehmerInnen nutzten sie zur Vernetzung. Weiters präsentierten internationale Fachleute aktuelle Entwicklungen.

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