Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen leisten durch ihre Arbeit einen eigenständigen, durch Professionelle nicht zu ersetzenden Beitrag für das Gesundheits- und Sozialwesen. Die gleichartige Betroffenheit der Mitglieder unterscheidet Selbsthilfegruppen von anderen Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen und bildet den Schlüssel zur besonderen Wirkungsweise dieses Angebots. Gleichartige Betroffenheit bedeutet aber auch, dass die Leistungen von Selbsthilfegruppen unter erschwerten Bedingungen erbracht werden. Zum einen erfolgt die Arbeit überwiegend ehrenamtlich, zum anderen wird sie von Menschen erbracht, welche aufgrund der eigenen Betroffenheit unter einem Problem leiden – egal ob körperlich, psychisch oder sozial. Selbsthilfefördernde Maßnahmen sind daher wichtig, weil sie zur Entfaltung der Selbsthilfe beitragen und Selbsthilfegruppen helfen, ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Empowerment

Empowerment ist als zentrales Element der Gesundheitsförderung definiert als „... ein Prozess, durch den Menschen mehr Kontrolle über Entscheidungen und Handlungen erlangen, die ihre Gesundheit beeinflussen.“ Es kann auf der individuellen Ebene zum Ziel haben, die Fähigkeit einer einzelnen Person, Entscheidungen zu treffen und die Kontrolle über ihr persönliches Leben zu haben, zu verbessern. Oder auf gesellschaftlicher Ebene die „Ermächtigung“ jener Bevölkerungsteile, die von sich aus zu keinem selbst bestimmten Leben finden und keinen Einfluss auf ihre Lebensumstände ausüben könnten.

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