Auch die Seele braucht Pflege

Unterschiedliche Erwartungen, Ansprüche oder Stress können in Beziehungen und im Job zu Konflikten und damit zu Belastungen führen. Innere Leere, Einsamkeit, Antriebslosigkeit oder Entscheidungsschwäche sind Anzeichen dafür, dass die Seele zu kurz kommt.

Aber nicht jedes seelische Tief ist gleich eine Krise. Belastungen sind normal, niemand lebt in ständiger Harmonie mit sich selbst. Deshalb ist es wichtig zu lernen, mit ihnen umzugehen. Seelische Gesundheit bedeutet nicht, sich immer wohl zu fühlen, sondern Wege zu finden, mit denen man die innere Balance halten bzw. diese schnell wieder erlangen kann.

Eltern sollten dies auch bei ihren Kindern fördern. In der Wachstumsphase mit seelischen Höhen und Tiefen brauchen viele Hilfe und Erfahrung von Erwachsenen.

Jeder Mensch ist anders.

Ob musizieren, spazieren, basteln, malen, ins Kino gehen oder FreundInnen treffen - all das sind Möglichkeiten, der Seele etwas Gutes zu tun. Jede/r muss selbst herausfinden, was das Richtige ist. Tiefere Entspannung kann man durch gezieltes Training mit Yoga, Meditation oder Tai Chi erreichen.

Für zwischendurch reichen oft einfache Entspannungsübungen.

TIPPS
  • Tiefenatmung: Hände auf den Bauch legen und bewusst (durch die Nase) ein- und (durch den Mund) ausatmen. Spüren Sie, wie sich die Bauchdecke wölbt. Fünf Wiederholungen.
  • Bitte lächeln! Fünf Sekunden lang von einem Ohr zum anderen grinsen, mehrmals wiederholen - hebt die Laune und entspannt die Gesichtsmuskeln.
  • Stirnmassage: Fingerspitzen auf die Stirnmitte legen und dann langsam und sanft bis zu den Schläfen streichen.

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