Die Leitlinien der Wiener Gesundheitsförderung

Die Wiener Gesundheitsförderung arbeitet entlang von fünf Leitlinien, welche die grundlegende Ausrichtung vorgeben.

Salutogenese

Im Konzept der Salutogenese wird die übliche dichotome Trennung in gesund und krank aufgelöst: Gesundheit und Krankheit stellen die Pole eines Kontinuums dar, innerhalb dessen sich der Zustand eines Menschen bewegt. Es steht dann nicht mehr die Suche nach Krankheit auslösenden Faktoren im Zentrum, sondern die Frage, wie Menschen ihre gesunden Anteile bewahren können.

Settingorientierung

Gesundheit wird nicht nur von den physiologischen Eigenschaften und persönlichen Lebensstilen von Menschen geprägt, sondern auch von den Lebensverhältnissen. Die Gesundheitsförderung greift dies in ihrem Settingansatz auf, indem Maßnahmen in den Lebenswelten – den Settings – der Zielgruppen ansetzen und diese gesundheitsfördernd verändern sollen.

Sozialer Status

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die soziale Lage von Menschen einen wesentlichen Einfluss auf ihre Gesundheit ausübt, dies geht sogar bis zur längeren Lebenserwartung von Menschen aus höheren sozialen Schichten. Die Wiener Gesundheitsförderung leistet einen Beitrag zur Chancengleichheit bei Gesundheit, indem sie ihre Interventionen auf sozial schwache Personen(gruppen) konzentriert.

Diversity Mainstreaming

Die Berücksichtigung unterschiedlicher Gesundheitsbedürfnisse aufgrund der  Diversität der Bevölkerungsgruppen ist ebenso ein vorrangiges Anliegen der Wiener Gesundheitsförderung. Maßnahmen sind so zu konzipieren, dass sie die Unterschiedlichkeiten der Menschen berücksichtigt und über diese Berücksichtigung zur Chancengleichheit bei Gesundheit beitragen.

Gender Mainstreaming

Insbesondere unterschiedliche Gesundheitsbedürfnisse von Frauen und Männern, welche aufgrund  des biologischen Geschlechts (sex) und sozialen Geschlechts (gender) bestehen, werden im Ansatz des Gender Mainstreaming berücksichtigt. Die sex- und gender-Perspektive ist bei allen Maßnahmen der Gesundheitsförderung mitzudenken.

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