Ignatius Nascher Preis der Stadt Wien für Geriatrie

Der nach dem Begründer der Geriatrie, dem 1863 in Wien geborenen Ignatius Leo Nascher, benannte Preis wird seit 1999 vergeben. Der Ignatius Nascher Preis der Stadt Wien für Geriatrie, der auf eine Initiative von Primaria Dr.in Katharina Pils zurückgeht, wird in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Angewandte Gerontologie abgewickelt.

Der Preis besteht aus zwei Teilen: Mit dem Hauptpreis wird eine Persönlichkeit, die sich im Bereich der Geriatrie besonders verdient gemacht hat, geehrt. Der Förderpreis wird für eine besondere wissenschaftliche Arbeit oder ein innovatives, evaluiertes und erfolgreiches Projekt aus dem Bereich der Geriatrie (Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation oder Langzeitpflege) vergeben.

Der Preisträger 2013

Den Förderpreis 2013 vergab die Jury an Herrn Univ. Doz. Dr. Stefan Pilz von der Medizinischen Universitätsklinik Graz, Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel für seine Arbeit „Low 25-hydroxyvitamin D is associated with increased mortality in female nursing home residents.“ Die Arbeit erschien 2012 im Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. Ko-Autoren waren Harald Dobnig, Andreas Tomaschitz, Katharina Kienreich, Andreas Meinitzer, Claudia Friedl, Doris Wagner, Claudia Piswanger-Sölkner, Winfried März und Astrid Fahrleitner-Pammer.

Die Bewertung der eingereichten Arbeiten und Projekte erfolgte nach folgenden Kriterien: Wissenschaftliche Originalität, geriatrisch - medizinische oder gerontologische Relevanz, praktische Umsetzbarkeit sowie Nachhaltigkeit.
Die Preisverleihung fand am 21. März 2013 um 19.00 Uhr im Wappensaal des Wiener Rathauses statt.

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