Österreichischer Kinderschutzbund - Verein für Gewaltlose Erziehung

Österreichische Kinderschutzbund – Verein für Gewaltlose Erziehung setzt sich seit über 30 Jahren für eine öffentliche Bewusstseinsbildung ein, die darauf abzielt, den Menschen deutlich zu machen, dass, was den Einsatz gegen Kinder betrifft, keine Form der Gewaltanwendung als Erziehungsoption verhandelbar ist. Im Verlauf der Jahre wurde ein Faktum immer klarer: Das destruktive Gewaltspektrum ist breit zu sehen. Seine ursprüngliche Begrenztheit in der Interpretation primär physischer Gewalt brach auf und es wurde immer mehr Menschen klar, dass auch psychische, institutionelle und strukturelle Gewaltformen Kinder höchst negativ beeinflussen und zwar bis zu massiven gesundheitlichen Schädigungen.

Der Verein für Gewaltlose Erziehung setzt daher auf mehrperspektivische Zugänge zur Gewaltminimierung, die den Erwachsenen seine Verantwortung deutlich machen. Die differenzierten Angebote (Beratungsgespräche, Diskussionsrunden, Fallbeispielsreflexionen, Literaturabende etc.) haben ein besonderes Ziel: Es geht um das Aufzeigen von Strategien und Maßnahmen, die den Grad von Autonomie und Selbstbestimmung im Leben jener Menschen erhöhen, die für Kinder Verantwortung übernehmen. Dadurch werden die individuellen Handlungsspielräume erweitert, was dem Ausspielen Gewalt minimierender Aktivitäten gleich kommt.

Die inhaltliche Breite der projektierten Programme reicht von der positiven Sensibilisierung in Bezug auf die Stärkung sozialer Bindungsintensität durch Stillen bis zum Aufzeigen von Möglichkeiten selbstbestimmter Entscheidungsbereiche. Das Empowerment, welches sich sowohl bei Individuen als auch bei sozialen Gruppen als Kriterium nachhaltiger Entwicklung nachweisen lässt, erweist sich als höchst konstruktiv.

Der Österreichische Kinderschutzbund – Verein für Gewaltlose Erziehung wird von der Wiener Gesundheitsförderung gefördert.

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