Gesundheitliche Chancengleichheit in Europa

Das WHO Gesunde-Städte-Netzwerk verfolgt das Konzept einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik. Es geht um die Verbesserung des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens und der Lebensbedingungen der Menschen in den Städten Europas. Das Gesunde-Städte-Netzwerk bietet einen erfolgreichen Ansatz zur praktischen Umsetzung von WHO Strategien – z.B.: Ottawa Charta, „Gesundheit 2020“ - auf kommunaler Ebene.

Gesundheitliche Chancengleichheit in Europa

Der Beitritt der Stadt Wien im Jahr 1988 kann als Geburtsstunde der Gesundheitsförderung in Wien betrachtet werden. Wien ist als einzige Stadt Österreichs Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks der Europäischen Region der WHO und kooperiert somit mit bis zu 100 europäischen Städten und der WHO Europa direkt. Über nationale und regionale Netzwerke in 30 Ländern sind allein in Europa weitere 2000 Städte involviert.

Das Thema Gesundheit und gesundheitliche Chancengleichheit in allen Bereichen der Lokalpolitik zieht sich neben wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten wie ein roter Faden durch das Gesunde-Städte-Netzwerk und steht auch im Zentrum der derzeit laufenden Phase VI. Alle Mitgliedstädte sollen an dieser übergeordneten Thematik arbeiten und dabei ein besonderes Gewicht auf Maßnahmen legen, die an den sozialen Determinanten von Gesundheit sowie an Ungleichheiten im Gesundheitsbereich ansetzen. Dieser Fokus der WHO steht im Einklang mit der Strategie der Wiener Gesundheitsförderung, mit der durchgehenden Berücksichtigung des sozialen Status sowie der besonderen Betonung der Arbeit in sozial benachteiligten Grätzeln.

Gesundheit 2020

Auch im neuen Rahmenkonzept für eine Gesundheitspolitik in der Europäischen Region nimmt der Abbau von Ungleichheiten im Gesundheitsbereich eine zentrale Rolle ein. „Gesundheit 2020“ ist wissenschaftlich fundiert und das Ergebnis einer umfassenden zweijährigen Konsultation. Im September 2012 wurde diese neue Gesundheitsstrategie von den 53 Mitgliedstaaten in der Region auf der 62. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa angenommen. Sie soll PolitikgestalterInnen in ganz Europa leiten und wird auch den Rahmen für die 6. Phase des WHO Gesunde-Städte-Netzwerks (2014 - 2018) in Europa bilden. Die Handlungsstrategien lassen sich an die vielfältigen Umstände in der Europäischen Region der WHO anpassen. „Gesundheit 2020“ definiert als strategische Ziele die Verbesserung der Gesundheit für alle und die Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheiten sowie die Verbesserung von Führung und partizipatorischer Steuerung für die Gesundheit.

 

Weitere Informationen:

Gesundheit 2020

deutschsprachige Kurzversion Gesundheit 2020

Health 2020

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