Gesundes SeniorInnen-Wohnhaus

SeniorInnen-Wohnhäuser sind Lebens- und Arbeitswelt für viele Menschen und bieten Gestaltungsspielraum für Gesundheitsförderung. Wohnen, Essen, individuelle und soziale Aktivitäten, Betreuung und Pflege – all diese Bereiche wirken sich auf die Lebensqualität, aber auch auf die Mobilität und Selbständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Die Arbeitsbedingungen beeinflussen die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch Ehrenamtliche und Angehörige sind wichtige Mitspieler und Betroffene im Lebensraum SeniorInnen-Wohnaus.

Von 2013 bis 2015 legte das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnäuser einen Schwerpunkt auf die Integration gesundheitsfördernder Maßnahmen in seinen Einrichtungen. Dabei wurde bei den Bewohnerinnen und Bewohnern das Hauptaugenmerk auf Mobilitätsförderung gelegt. Betriebliche Gesundheitsförderung mit einem Schwerpunkt auf ergonomisches Arbeiten standen auf Mitarbeiterseite im Zentrum. Daneben wurden strategisch relevante Handlungsfelder, wie die Einbindung der Angehörigen, die Optimierung der Schnittstellen in der medizinischen Versorgung der BewohnerInnen und die Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen bearbeitet.

Das „Gesunde SeniorInnen-Wohnhaus“ wurde von der Wiener Gesundheitsförderung gefördert und vom Ludwig Boltzmann Insitut für Gesundheitsförderungsforschung wissenschaftlich begleitet.

Pilotprojekt Gesundheit hat kein Alter

Es baute auf dem Pilotprojekt „Gesundheit hat kein Alter“ (2011–2013) auf. In drei „Häusern zum Leben“ des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser wurde, unterstützt durch eine starke Forschungskomponente, Pionierarbeit geleistet. Denn während Gesundheitsförderung im Krankenhaus ein seit Jahrzehnten etabliertes Konzept ist, betrat man im Bereich der stationären Betreuung und Pflege damit Neuland.

Das Kooperationsprojekt der Wiener Gesundheitsförderung und des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, mitfinanziert vom Fonds Gesundes Österreich und wissenschaftlich begleitet durch das Ludwig Boltzmann Institut Gesundheitsförderungsforschung. In diesem Rahmen wurde auch ein Projekthandbuch entwickelt, das die eigenständige Planung und Umsetzung von gesundheitsfördernden Projekten im Setting SeniorInnen-Wohnhaus erleichtern soll.

 

Zur Fotogalerie von der Fachkonferenz am 7.12.2012 im Wiener Rathaus

www.gesundheithatkeinalter.at

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