Gesundes Altern

Der in den westlichen Industrienationen zu beobachtende demografische Wandel betrifft auch Wien und bedeutet u. a. eine immer höher werdende durchschnittliche Lebenserwartung. Das Bestreben und die Herausforderung sowohl für die Sozial- und Gesundheitssysteme als auch für die älter werdenden Menschen selbst bestehen darin, diese immer länger werdende Phase des Alt-Werdens und des Alt-Seins möglichst lange gesund bzw. so gesund wie möglich zu erleben, sodass ein selbstständiges Leben und die aktive Teilnahme am sozialen Leben möglich bleiben. Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen gewinnen vor diesem Hintergrund zunehmend an Bedeutung. Auch für die Wiener Gesundheitsförderung sind alte und sehr alte Menschen eine wesentliche Zielgruppe, für die es gesundheitsförderliche Maßnahmen zu entwickeln gilt. 

Bei der Konzeption der Maßnahmen macht eine Orientierung allein am kalendarischen Alter oft weniger Sinn als ein Zugang, der die Lebenssituation und den gesundheitlichen Zustand der sehr heterogenen Zielgruppe berücksichtigt. Als zentrale Ansatzpunkte für ein gesundes Altern können regelmäßige körperliche und geistige Aktivität, sinnstiftende Tätigkeiten, gesunde Ernährung und die Stärkung sozialer Netzwerke ausgemacht werden. Wenn der Arbeitsplatz als Interventionsort an Bedeutung verliert, gilt es andere Wege für das Ansprechen älterer Menschen ausfindig zu machen - dem Grätzel und dem Freizeitbereich kommt dabei ebenso eine Bedeutung zu wie dem Ehrenamt.

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