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Gesunder Kindergarten

Kinderkrippen und Kindergärten spielen eine zunehmend wichtigere Rolle als Lebensumfeld der Kleinkinder und als erste Ebene des Bildungssystems. Mit der Einführung des Gratiskindergarten und des verpflichtenden Kindergartenjahres für Vorschulkinder nimmt diese Bedeutung noch zu, da nunmehr alle 5jährigen Kinder in Wien eine Kinderbetreuungseinrichtung besuchen. Das spätere Gesundheitsverhalten wird in diesem Alter bereits entscheidend geprägt und (Lebens)Kompetenzen können schon in diesen jungen Jahren gefördert werden.

Kindergesundheit hat ein Potenzial

Gesundheitsförderliches Handeln gehört in vielen Kinderbetreuungseinrichtungen zu den Alltagsroutinen: Bewegungsförderung, Hygiene und Ernährung sind Bereiche, in denen Kinder in der Kinderkrippe und im Kindergarten traditionell gesundheitsbewusst angeleitet werden. Auch einzelne Projekte zur Sucht- und Gewaltprävention, zur Sprachförderung und zu anderen Themen finden immer wieder statt. Sie eignen sich gut, um gesundheitsbezogenes Wissen an das pädagogische Betreuungspersonal und/oder an Kinder zu vermitteln. Der „Gesunde Kindergarten“ will jedoch mehr: Um vorhandene und zusätzliche Ressourcen und Gesundheitspotenziale zu erschließen, werden Maßnahmen entwickelt, die sich auf alle Beteiligten, das heißt auf PädagogInnen und AssistentInnen, Kinder, Eltern und Erziehungsberechtigte richten und das gesamte „Setting Kinderbetreuungseinrichtung“ einbeziehen – um ein Aufwachsen der Kinder im Wohlergehen zu sichern.

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