WHO Projekt: "Wien - Gesunde Stadt"

2014 wurde Wien nach einem umfassenden Aufnahmeverfahren und mit einem Beschluss des Wiener Gemeinderates in die aktuelle sechste Phase (2014–2018) des Gesunde-Städte-Netzwerks der WHO aufgenommen. Die inhaltlichen Schwerpunkte richten sich an der neuen WHO-Strategie „Gesundheit 2020“ aus, die im September 2012 durch alle 53 europäischen Mitgliedsstaaten der WHO verabschiedet wurde:

Strategische Ziele:

  • Verbesserung der Gesundheit für alle und Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheiten
  • Verbesserung von Führungskompetenz sowie partizipatorischer Steuerung und Politikgestaltung zugunsten von Gesundheit

Kernthemen:

  • Investitionen in Gesundheit durch einen Lebensverlaufsansatz und Stärkung der Handlungsfähigkeit der Menschen
  • Bekämpfung der großen gesundheitlichen Herausforderungen durch Infektionskrankheiten und nicht-übertragbare Krankheiten in der Europäischen Region
  • Stärkung von bürgernahen Gesundheitssystemen, von Kapazitäten in den öffentlichen Gesundheitsdiensten sowie von Vorsorge- und Surveillancemaßnahmen
  • Schaffung widerstandsfähiger Gemeinschaften und stützender Umfelder

Koordinationsstelle für das WHO Projekt: „Wien – Gesunde Stadt“ ist seit 2009 die Wiener Gesundheitsförderung.

Jährliche Arbeits- und Fachkonferenz

Mehr als 350 TeilnehmerInnen aus 56 Ländern nahmen von 22. bis 25. Oktober 2014 an der Konferenz „Health and the City. Urban Living in the Twenty first Century“ in Athen, Griechenland teil. Die Konferenz  war einerseits jährliches Netzwerktreffen der Netzwerkmitglieder, andererseits 25-jähriges Jubiläum der „Gesunde Städte Bewegung“ und damit auch für die interessierte Fachwelt offen. Nach 25 Jahren Erfahrungen sammeln in der Politik und in der Umsetzung von Gesundheitsförderung in den Städten wurden u.a. Fragen erörtert wie: Wie erreichen wir vulnerable Zielgruppen, wie lassen sich große Vorhaben wie „Rauchfreie Stadt“ umsetzen, wie sieht ein gutes Zusammenspiel von Stadtplanung und Gesundheitsförderung aus? Und schließlich hochaktuell: Welche Auswirkungen haben staatliche Sparkurse auf die Gesundheit der Bevölkerung? 

Das Jubiläum wurde im Rahmen eines Rückblicks auf die vielen Aktivitäten und Diskussionen der letzten 25 Jahre ebenso gefeiert wie mit Spots auf jene Städte, die von Beginn an als Pionierinnen dabei waren. Landtagspräsidentin Marianne Klicka übernahm dies für Wien und betonte, wie interessant und bereichernd der Austausch mit den anderen Städten des Gesunde Städte Netzwerks für die Stadt Wien sei.

 

Das Gesunde-Städte-Netzwerk auf den Seiten der WHO.

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